Ai Weiwei  - ein Freigeist!

Heidi – sie arbeitet Teilzeit in einer Schneiderei – begleitet Heinz, einen beleibten Steirer aus Heidenreichstein bei einer Vereinseinweihungsfeier. Gleich verspeist sie Schweinefleisch mit Reis – ihre Leibspeise. Heinz verweilt bei einem feinen Weißwein. Ihren Eingeweiden entweicht ein Zeichen. Heidi – kreidebleich wie ein Leintuch – speit. Heinz entscheidet, einstweilen allein weiter zu feiern. Heidi weint verzweifelt. Heinz einweicht ein leises: „Scheibenkleister, mein Weib weint.“ Ai Weiwei erscheint. Ai Weiwei ist geistreich, kein Vereinsmeier wie Heinz, nein, ein kleiner Einstein aus Meidling oder Mayerling oder Ai Quing. Er leistet Heidi Beistand. Weit und breit kein Heinz. Eine weitreichende Entscheidung: Heidi begleitet Ai Weiwei auf Hochzeitsreise. Ai Weiwei schreibt wie ein Altmeister aus Weimar: „Hawaii ist fein. Ich treibs mit Deinem Weibilein. Mein Beileid. Ai Weiwei.“